Leitbild

anders reisen wird organisiert von der DGB-Jugend NRW, die sowohl Teil des Deutschen Gewerkschaftsbundes, als auch eigenständiger anerkannter Jugendverband ist.
anders reisen bedeutet für uns, neben Urlaub, Spaß und Sonne auch Aktivitäten anzubieten, die für uns Bestandteil einer gelungenen Freizeit sind. Hierzu gehören Kreativangebote, die nach den Wünschen unserer Teilnehmer_innen vorbereitet werden (Batiken, Bodypainting, Henna-Tattoo,…) Sportangebote, inhaltliche Programmpunkte, die Themen nach den Interessen der jugendlichen Zielgruppe behandeln. Bei allen Fahrten erwarten wir sowohl von uns als Betreuer_innen, als auch von all unseren Teilnehmer_innen die Bereitschaft, mit einer Gruppe Urlaub zu machen und die Regeln, die man für das problemlose Zusammenleben braucht, zu akzeptieren.
Seit über 35 Jahren ist anders reisen Gruppenerlebnis pur. Gefragt sind Teamgeist und Spaß daran, neue Leute kennen zu lernen. Ein respektvoller Umgang miteinander und dem Land, in dem wir zu Gast sind, ist für uns selbstverständlich.

Wir Betreuer_Innen sind engagierte junge Leute aus der Gewerkschaftsarbeit, die gezielt für anders reisen ausgebildet worden sind. Wir arbeiten ehrenamtlich und bekommen kein Geld für unsere Tätigkeit.
Neben Qualifikationen zur Gruppenleitung (die nach den Juleica Richtlinien des Landes NRW auf unserem Grundkurs erworben wurden) und Programmdurchführung haben wir alle einen gültigen Erste-Hilfe-Schein und in den meisten Fällen auch den DLRG-Rettungsschwimmer-Kurs belegt. Wir kümmern uns um alle organisatorischen Dinge und um den reibungslosen Ablauf der Reise. In der Regel liegt das Verhältnis von Betreuer_In zu Teilnehmer_Innen bei 1:7.
Um unserem Anspruch auch für die Zukunft gerecht zu werden, haben wir uns auf drei Schwerpunktthemen, die wir für elementar halten, inhaltlich wie folgt verständigt:

1) Partizipation auf Jugendreisen:
Die Reiseregeln werden gemeinsam, d.h. mit Teilnehmer_Innen und Betreuer_Innen festgelegt, sodass es auf der Fahrt zu keinen „Überraschungen“ kommt. Ein Mitspracherecht haben die Teilnehmer_Innen auch bei der Gestaltung des Programms (Ausflüge, Abendprogramm). Dieses richtet sich je nach den finanziellen Möglichkeiten und nach den Angeboten vor Ort.

2) Teamstruktur:
Innerhalb des TEAMS ist es wichtig, Freundschaft vom Job als Betreuer_in zu trennen. Ein ausführliches Vorgespräch und die regelmäßige tägliche Absprache untereinander beugen Unstimmigkeiten und Probleme vor. Ebenso muss der Inti in jedem Falle auf dem Vortreffen anwesend sein. Für das gute Miteinander sollte jedem Bewusst sein, dass Alt- und Neubetreuer_Innen gleich sind, auch der Inti ist während der Fahrt nicht der Chef. Während der Fahrt sollten die Betreuer_Innen untereinander respektvoll mit den Gefühlen und Emotionen der Mitbetreuer_Innen umgehen. Zum Abschluss der Reise sollten die Betreuer_Innen sich in einer Runde zusammen besprechen was gut und was schlecht auf der Reise verlief und wie man es ggf. beim nächsten Mal besser machen könnte.

3) Umgang zwischen Betreuer_Innen und Teilnehmer_Innen:
Die eigenständige Kontaktaufnahme vor dem Vortreffen oder vor der Reise via Facebook oder andere soziale Netzwerke erfolgt nicht. Auf Anfragen seitens der Teilnehmer_Innen kann eingegangen bzw. geantwortet werden. Jedoch gilt: Jede/r Teilnehmer_In ist gleich zu behandeln, auch wenn ein/e Teilnehmer_In gleichzeitig ein Bekannter oder Verwandter von einem/einer Betreuer_In ist. Die Vorbildfunktion sollte in jedem Falle bewahrt werden.

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